Nach der Matura in Landeck ging es für acht Jahre gegen Osten, nach Wien.
Dort absolviert sie ein Studium für Jazzgesang am Gustav Mahler Konservatorium.
Parallel dazu macht sie ein Studium für Sonderpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Wien.
Arbeitete dann mehrere Jahre in Wien, bis sie dort ihren späteren Mann, einen Tiroler kennenlernt und nach einigen Jahren wieder in die Heimat zieht. Zuerst nach Ried und 2018 bauten beide im Haus der Eltern um und sie lässt sich wieder in Prutz nieder.
Sie arbeitet als Sonderpädagogin für Inklusion im Landesdienst und hat ihr Jazzstudium zum Hobby gemacht. Gemeinsam mit ihrem Mann, der Jazzgitarre studierte, bilden sie schon seit ihrem Kennenlernen das Akustikduo „die Wohngemeinschaft“. Musikalisch interpretieren sie bekannte Songs neu oder definieren ihren eigenen Stil, der auf der CD-Perspektive oder ihren Multimedia-Kanälen zu belauschen ist.
Kunst ist ein wichtiges Element in Mirjams Leben, sei es musikalisch oder bildnerisch.
So entstand in der Lockdown-Phase die Soziopfoten Serie.
Soziopfoten sind scheinbar süße, kleine Plüschtierchen, die in ihrer Zerzaustheit viele menschlichen Unzulänglichkeiten transportieren.
Mirjam beobachtet schon berufsbedingt die Mitmenschen genau.
Die Erkenntnisse daraus fließen in die Gestaltung der Stofftiere ein, mit all deren Ängsten, Sorgen, Stress, Burnouts und, und, und ...
Soziopfotologische Kunst, ausgeführt mit Marker Stiften und Tuschestrichen, ist Kunst zum Lachen, Staunen, Schmunzeln, Kopfschütteln, Augenverdrehen, Weinen, Erkenntnis-Gewinnen und was der/die Betrachter*in darin zu sehen vermag.
Für die Textbausteine der einzelnen Figuren und deren seelische Zustände hat Mirjam ihren Vater - Gernot Pedrazzoli - als Influencer.